Nutzen Sie die Polsterdüse mit weichen Borsten und niedriger Saugstufe, führen Sie gleichmäßige, überlappende Bahnen und arbeiten Sie von Naht zu Naht. Konzentrieren Sie sich auf Sitzkanten und Falten, wo Reibstaub entsteht. Ein HEPA-Filter hält Feinpartikel zurück und verbessert spürbar die Raumluft.
Greifen Sie Kissen seitlich, klopfen Sie sie sanft aus und drehen Sie regelmäßig die Positionen: Rücken- nach Sitzpolster, links nach rechts, Vorderseite nach hinten. So verteilt sich die Belastung, Falten erholen sich, die Füllung bleibt locker und Sitzmulden entstehen deutlich langsamer.
Ein schneller Blick auf Nähte, Paspeln und Füße erkennt lockere Fäden, wackelige Schrauben oder sich lösende Gleiter. Frühzeitiges Nachziehen und vorsichtiges Abschneiden einzelner Fäden verhindert Aufreißen, Kratzen auf Parkett und verlängert die Standfestigkeit, bevor teure Reparaturen nötig werden.
Stellen Sie das Glas ab, atmen Sie kurz durch und handeln Sie strukturiert: ein trockenes, fusselfreies Tuch, sanftes Tupfen, Wechseln der Auflage, dann gegebenenfalls ein zweites Tuch leicht angefeuchtet. So bleibt Flüssigkeit an der Oberfläche, statt tief in die Polsterfüllung einzudringen.
Backpulver oder Natron kann Gerüche binden, aber nicht jedes Gewebe verträgt feines Pulver oder Säuren. Testen Sie stets im Verborgenen, warten Sie, beobachten Sie. Zitronensaft, Essig oder Alkohol sind selektiv einzusetzen, sonst entstehen Farbveränderungen, matte Stellen oder brüchige Fasern.